Enuresis
Enuresis („Einnässen“) des Kindes, ein für das betroffene Kind und die gesamte Familie sicherlich sehr unangenehmes Problem.
Man unterscheidet organisch bedingte Formen der Enuresis von nicht organisch bedingten Formen. In vielen Fällen kann dem Kind (und damit auch der ganzen Familie) geholfen werden, Trockenheit tags aber auch nachts bleibend zu erreichen.
Kaum eine Erkrankung ist individueller als das Einnässen. Deswegen ist die erste Grundlage für die Betreuung Geduld und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Dreieck Eltern-Kind-behandelnder Arzt.
Was erwartet Sie und Ihr Kind:
- ein ausführliches Gespräch zur Aufklärung der Vorgeschichte und der Umstände,
- eine oder mehrere Urinuntersuchungen zur Auf- deckung oder zum Ausschluß einer (nicht immer spürbaren) Harninfektion,
- Ultraschalluntersuchungen des Harntrakts, die auch bei entleerter und gefüllter Blase stattfinden.
- Harnstrahlmessungen bei Ihrem Kind ( hierzu sollte die Harnblase gefüllt sein ), um Verengungen oder andere körperliche Veränderungen an den „ablei-tenden Harnwegen“ aufzudecken,
- das Führen eines Miktionskalenders, durch das betroffene Kind (wichtig!),
Anhand dieser Untersuchungen, die insgesamt weder schmerzhaft noch schwierig sind, kann die Form des Einnässens am besten eingeordnet werden und eine Therapie begonnen werden.
Nochmals wichtig für den Erfolg gerade dieser Erkrankung ist die absolut vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Sprechen Sie jegliche Fragen, Anregungen und Probleme an.