Dr. med. Mathias Reuner

 

Facharzt für Urologie

 

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Inhalt

  1. Willkommen
  2. Die Praxis
  3. Das Team
  4. Allgemeine Praxisinformationen
  5. Patienteninformationen
  6. Fachinformationen
  7. Impressum, berufsrechtliche Informationen, Disclaimer, Haftungsausschluss
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Willkommen

auf der Praxiswebseite von Dr. med. Mathias Reuner,

Ihrem Facharzt für Urologie im Ärztehaus am Marienkrankenhaus in Papenburg.

 

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Die Praxis

Unsere urologische Facharztpraxis befindet sich imÄrztehaus am Marienkrankenhaus Papenburg.

 

Die Lage der Praxis und die kollegiale Zusammenarbeit mit den Ärzten des Ärztehauses und vor allen Abteilungen des Krankenhauses sind beispielhaft für die allseits geforderte enge Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Betreuung.Kurze Wege und ein guter persönlicher Kontakt sind Pluspunkte für Ihre Betreuung als Patient, aber auch als Angehöriger. Eine große Anzahl Parkplätze rund um das Ärztehaus ist vorhanden, neben dem Treppenhaus steht natürlich auch noch ein Aufzug für die Besucher des Ärztehauses zur Verfügung.

 

AlsVertragsarztpraxis des fachärztlichen Versorgungsbereiches ist sie über Verträge, die Primär- und Ersatzkassen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen geschlossen haben, zur Behandlung von Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen zugelassen. Darüber hinaus werden eine Vielzahl privatärztlicher Leistungen angeboten.

 

Unser Praxisspektrum

Zur ausführlichen Erklärung unseres Praxisangebotes haben wir für Sie ein paar Fachinformationen zusammengestellt.

 

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Das Team

Lebenslauf Dr. med. Mathias Reuner

geb. am 04.12.1957 in Magdeburg,
seit 1990 verheiratet, 3 Töchter


1976
Abitur,
1976 - 1977
einjähriges Krankenpflegepraktikum am Kreiskrankenhaus Schönebeck/Elbe,
1977 - 1982
Studium der Medizin an der Martin Luther Universität Halle Wittenberd (dann müssten wir da auch wieder einen Link machen können zu der Universität Halle Wittenberg),
1982
wissenschaftlicher Grad Diplom Mediziner ( Dipl. med. ),
1985
wissenschaftliche Qualifikation: Dr. med.,
1982 - 1983
praktisches ärztliches Jahr.
1983 - 1988
Facharztausbildung Urologie, im Bezirkskrankenhaus Magdeburg.
1988
Facharztprüfung (Ost) Urologie, Professor Braun, Klinikum Berlin Friedrichshain.
1989
Flucht aus der DDR über Ungarn in die Bundesrepublik Deutschland.
1989
Facharztprüfung Urologie (West), Professor Strohmenger Ärztekammer Niedersachsen/ Hannover.
1990 - 1992
Funktionsoberarzt Urologie, Diakonissenkrankenhaus Witten/ Ruhr.
01.04.1992- 20.08.2011
niedergelassener Urologe/ Belegabteilung Marienkrankenhaus Papenburg
Ab dem 10.10.2011
Facharzt für Urologie in eigener Praxis in Magdeburg, Lübecker Straße 23  


Hobbys:
Deutsch - niederländischer Kammerchor "musici amisici" : www.musiciamisici.com ,
schwimmen: www.landesschwimmverband-niedersachsen.de , www.dsv.de

 

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Allgemeines

Unsere Praxis funktioniert nach dem Prinzip einer Bestellpraxis.

 

Dies sichert uns einen reibungslosen Praxisablauf und Ihnen kurze Wartezeiten. In diesem Sinne möchten wir Sie bitten, Termine vorab telefonisch unter 04961 / 2232 auszumachen und Ihren Widervorstellungstermin so gut es nur geht einzuhalten. Hierdurch möchten wir Wartezeiten von weniger als 30 Minuten garantieren. Falls Sie einmal länger als diese ½ Stunde warten müssen, teilen Sie es uns bitte mit, da wir an einer ständigen Verbesserung unseres Service interessiert sind.

 

Als besonderen Service haben wir einen Internet basierten Terminkalender. Unter der Adresse: http://termine.dr-reuner.de, können Sie sich einen Termin reservieren.

 

Falls Sie schon Patient unserer Praxis sind und spezielle Gesprächswünsche haben
(z. B. Befundabfrage oder ähnliches ) nutzen sie bitte unsere telefonischen Sprechstunden:

Dem gleichen Zweck dienen die definierten Telefonsprechstunden und die Ausweisung von Spezial- und Privatsprechstunden.

 

Teil der Praxistätigkeit ist die Betreuung von Patienten in der urologischen Belegabteilung des Marienkrankenhauses Papenburg.

 

Wenn Sie Fragen zu speziellen Behandlungsverfahren, Probleme über Erkrankungen, die sich noch nicht in unserer Behandlung befinden, sowie Fragen über Angehörige haben, dürfen wir dies aus juristischen Gründen nicht telefonisch beantworten, so dass wir Sie bitten möchten, hierfür einen Termin für eine persönliche Besprechung auszumachen".

Bitte unbedingt mitbringen:

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Anschrift & Kontakt

 

Praxis

Ärztehaus am Marienkrankenhaus
Hauptkanal rechts 74
26871 Papenburg
Telefon: 04961 / 2232

Belegabteilung

Marienkrankenhaus Papenburg
Hauptkanal rechts 75
Telefon: 04961 / 930

Sprechstunden

Kassenärztliche Sprechstunden

Montags von 08 – 12 Uhr
Dienstags von 11 – 12 Uhr und 15 – 18 Uhr
Donnerstags von 08 – 12 Uhr und 15 – 20 Uhr
Freitags von 08 – 12 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Privat- und Spezialsprechstunden

täglich von 12 – 13 Uhr und
montags und freitags von 15 – 18 Uhr

Operationstage

Dienstags von 08 – 11 Uhr
Mittwochs von 08 – 16 Uhr

Telefonsprechstunde

(Befundnachfrage u.ä.)

Dienstags von 17.30 – 18.30 Uhr und
Donnerstags von 18. 30 – 19.30 Uhr

 

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Patienteninformationen

 

Praxisgebühr

Bei Inanspruchnahme unserer Praxis ohne vorliegenden Überweisungsschein haben Sie seit Anfang des Jahres 2004 eine Gebühr in Höhe von 10 Euro zu entrichten.

 

Dies ist eine nicht zu umgehende Bestimmung des Gesetzgebers. Diese 10 Euro werden uns Ärzten vorab vom Honorar abgezogen. Sie dienen also der Minderung der Ausgaben Ihrer gesetzlichen Krankenkasse und führen nicht zu einer Vermehrung des ärztlichen Honorars, das - dies nur nebenher - seit 1992 im Prinzip festgeschrieben ist.

 

Bitte erleichtern Sie unsere Arbeit, in dem sie zu jeder Konsultation in unserer Praxis - soweit sie nicht rein privatärztliche Dinge betrifft - Ihre Versichertenkarte mitbringen, ebenso wie Sie bitte Vorbefunde Ihres Hausarztes, Laborwerte oder die von Ihnen zur Zeit eingenommenen Medikamente mitbringen sollten.

 

Die Praxisgebühr ist - auch das ist eine Bestimmung des Gesetzgebers - nicht fällig, wenn Sie - zusätzlich zu Ihrer Versichertenkarte - eine ärztliche Überweisung, die in dem jeweiligen Quartal gültig ist, mitbringen.

 

Medikamentenbudget

Dies ist ein Begriff der gesetzlichen Krankenversicherung, der uns Ärzte seit den 90er Jahren in der Behandlung von Ihnen, unseren Patientinnen und Patienten einschränkt.

 

Konkret heißt Medikamentenbudget, dass jeder Arzt in der Verschreibung von Medikamenten auf dem Durchschnitt seiner Fachgruppe, die natürlich auch unter diesem Medikamentenbudget / Wirtschaftlichkeitsgebot steht, festgelegt wird.

 

Verschreibt ein Arzt mehr Medikamente, so hat er, falls er keine "Praxisbesonderheiten" geltend machen kann, diese Überschreitung an Medikamentenkosten an die Kranken- kasse zu zahlen, wohlgemerkt aus seinem privaten Vermögen. Dies ist insbesondere bemerkenswert, da er an den Verschreibungen von Medikamenten im Gegensatz zur Pharmaindustrie und Apotheken nichts verdient.

 

Und noch eines:

 

Spart die gesamte Arztgruppe Medikamentenverschrei- bungen ein, verkleinert sich das Medikamentenbudget. Dass so die Einführung von neuen Medikamenten erschwert wird, weil dafür an anderer Stelle (wie wäre es zum Beispiel bei Ihnen selbst? ) gespart werden muss versteht sich wohl.

 

Unberührt davon existiert zusätzlich noch die Regelung, das die Kosten für eine große Anzahl von Medikamenten nicht von Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.

 

Wenn Sie nach einer Perspektive fragen wollen, wie es auf diesem Gebiet weitergeht, sprechen Sie mich bitte gern persönlich darauf an.

 

Regelleistungsvolumen

Jetzt wird es ausgesprochen schwierig.

Das "Regelleistungsvolumen" ist im Zuge der Einführung des "EBM 2000 plus", der seit dem 2. Quartal 2005 gültigen Abrechnungsordnung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung definiert worden.

 

Ursprünglich war es gedacht als Definition des zu diesem Zeitpunkt bestehenden Behandlungsbedarfes in der gesetzlichen Krankenversicherung. Durch zahlreiche Ver- änderungen ist es heute aber v öllig anders gekommen.

 

So stehen uns - nach Fachgruppen geordnet - nur eine bestimmte Menge an "Punkten" (unsere Leistungen werden in Punkten aufgerechnet, nicht etwa in Euro plus Cent!) zur Betreuung eines Patienten zur Verfügung.

Anzahl der Patienten pro Quartal mal Punktanzahl ist somit jetzt unser "Regelleitstungsvolumen". Falls dieses Regelleistungsvolumen überschritten wird, bekommen wir diese Leistungen nicht bezahlt, wir erbringen sie umsonst.

 

Hierzu noch zwei Anmerkungen:

  1. Das Regelleistungsvolumen wurde kalkuliert mit einem Punktwert von 5,11 Eurocent pro Punkt. Der derzeitige "Punktwert" beträgt 3,4 Eurocent. Dies sind bereits 34% Unterdeckung!
  2. Wegen anderer Abrechnungsbestimmungen, zu derer Erklärung ich im persönlichen Gespräch ungefähr ein bis zwei Stunden brauchen würde: Die Erstattungsquote unserer Praxis nach obigen Erläuterungen beträgt zur Zeit 75%.

Gestatten Sie mir also an dieser Stelle nochmals den eindringlichen Hinweis auf das Wirtschaftlichkeitsgebot der gesetzlichen Krankenversicherung (wirtschaftlich, aus- reichend, notwendig und zweckmäßig). Das hier Aufgeführte zeigt Ihnen, so denke ich, augenscheinlich, daß ich mich daran halten muß!

 

Privatpatienten, Spezialsprechstunde

Privatpatienten sind über das sogenannte Kostenerstattungsprinzip versichert. Da dies auch zunehmend ein Prinzip für gesetzlich versicherte Patienten sein wird, soll es hier näher erläutert werden.

 

Im privatärztlichen Bereich schließen Patient und Arzt eine Übereinkunft, die auch "Behandlungsvertrag" genannt wird. Nach Abschluß der Behandlung erstellt der Arzt für seine erbrachten Leistungen eine Rechnung nach der GOÄ, der Gebührenordnung für Ärzte. Empfänger der Rechnung ist der Patient, der verpflichtet ist, diese Rechnung zu bezahlen.

 

Der Privatpatient wiederum schließt mit einer Versicherungsgesellschaft einen Vertrag ab, welcher Leistungen, Beiträge und Selbstbeteiligungen exakt regelt und gegebenenfalls Versicherungsausschlüsse enthält. Hierfür werden Beiträge gezahlt. Nach den Bestimmungen dieses Vertrages erstattet die Versicherung Teilbeträge oder auch den Gesamtbetrag der Rechnung, je nachdem, wie es die Paragraphen dieses Vertrages bestimmen, zum Ausgleich an den Patienten.

 

Darüber hinaus gibt es einen zunehmend größeren Anteil an Diagnostik- oder Behandlungsverfahren ( "Lifestylemedizin", "erweiterte Vorsorge" und anderes), bei denen sich die gesetzliche Krankenversicherung nicht in der "Leistungspflicht" sieht. Hierfür hat sich der Begriff "Selbstzahlermedizin" etabliert.

 

Falls Ihre Behandlung einen solchen Punkt erreicht oder Ihre Betreuung einen Übergang in die "Selbstzahl- ermedizin" erfordert, werden wir Sie darauf ansprechen. Gern erstellen wie Ihnen dann einen Diagnostik- und Therapieplan, sowie einen Kostenvoranschlag. Diese Kosten müssen dann von Ihnen beglichen werden, ein Erstattungsanspruch Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung besteht grundsätzlich nicht.

 

Hierbei besteht eine einzige Ausnahme:

 

die sogenannten "freiwillig versicherten Mitglieder" in der gesetzlichen Kranken- versicherung.

 

Falls Sie ein solches freiwillig versichertes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung sind, haben Sie das Recht auf Kostenerstattung von Leistungen. Dies teilen Sie uns bitte dann mit.

 

Individuelle Gesundheitsleistungen

Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, haben zahlreiche sogenannte Gesundheitsreformen die Tätigkeit in der sogenannten Kassenmedizin stark eingeschränkt.

 

Schon seit langem haben wir uns nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot der gesetzlichen Krankenversicherung (wirtschaflich, ausreichend, notwendig, zweckmäßig ) zu richten.

Anderenfalls werden auf vielen Gebieten Strafzahlungen angedroht. Somit ist es uns in bestimmten Fällen und bei bestimmten Fragen nicht mehr möglich, Sie optimal, oder so, wie Sie es sich wünschen, auf Kassenkosten betreuen zu können.

 

Dies ist seit dem 01.04.2005 durch die Einführung des sogenannten "Regelleistungsvolumens" noch verschärft.

 

Seitdem sind wir als Praxis gezwungen, dass oben genannte Wirtschaftlichkeitsgebot streng einzuhalten. Dass dies in vielen Fällen unzureichend ist, insbesondere in Gedanken an Screening- und/oder erweiterte Vorsorgeuntersuchungen dürfte klar sein.

 

Für diese über das Wirtschaflichkeitsgebot hinausgehende "individuellen Gesund- heitsleistungen" ist eine spezielle Privat- und Spezialsprechstunde eingerichtet. Hier können Sie sicher sein, die volle und ungeteilte Aufmerksamkeit Ihres Arztes zu haben.

 

Diese Leistungen werden wir Ihnen in Rechnung stellen. Im gegebenen Fall werden wir Sie im Rahmen der Kassensprechstunde auf eine solche Situation, in der die Kassenmedizin nicht ausreichend erscheint, aufmerksam machen.

 

Falls Sie weitere Informationen über diese individuellen Gesundheitsleistungen haben wollen, sprechen Sie uns gernan.

 

Bescheinigungen

Wenige, für Ihre Zwecke erforderliche Atteste oder andere Formulare, wie zum Beispiel die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, werden im Rahmen der kassen ärztlichen Versorgung durch die Krankenkassen beglichen.

 

Bestimmte andere Bescheinigungen (Krankenhaustagegeld, Schule, Fahrtenbescheinigung oder andere) werden uns durch die Krankenkassen nicht bezahlt.

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir, wie alle anderen auch, einen Rechnungsbetrag für unsere damit verbundene Arbeit erheben.

 

Versichertenkarte

Die Abrechnung der von uns erbrachten Leistungen mit Ihrer Krankenkasse erfolgt heute vollständig computerisiert. Hierfür ist die Vorlage bzw. das Einlesen Ihrer Versichertenkarte zwingend erforderlich, denn sie stellt den "Berechtigungsschein" zu Abrechnung von Kassenleistungen dar.

 

Bringen Sie also unbedingt Ihre Versichertenkarte zu jeder Behandlung mit, um uns die Abrechnung mit der Krankenkasse zu ermöglichen. Es bleibt uns sonst nichs anderes übrig, als Ihnen eine Privatrechnung auszustellen und die Bezahlung einzufordern.

 

Falls Sie von einem ärztlichen Kollegen, wie z.B. Ihrem Hausarzt, zur Behandlung an uns überwiesen wurden:

 

Bitte bringen Sie unbedingt die gültige Überweisung (diese gilt quartalsweise: Januar bis März, April bis Juni, Juli bis September, Oktober bis Dezember) und Ihre Versichertenkarte mit. Nur dies ermöglicht uns eine ordnungsgemäße Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen.

 

Berufsordnung für Ärzte der Ärztekammer Niedersachsen

Die Berufsordnung der Ärztekammer Niedersachsen können Sie über die Website der

Ärztekammer Niedersachsen einsehen. Sie erreichen diese über die folgenden Links:

 

http://www.aekn.de (Website der Ärztekammer Niedersachsen)

Die Berufsordnung als .pdf Dokument (Stand 01.02.2005)

 

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Fachinformationen

 

Naturheilkunde, alternative Therapieverfahren, ganzheitliche Medizin

 

Nicht alle Symptome des Harntrakts müssen mit chemischen Wirkstoffen oder Operationen behandelt werden.

 

Teilweise haben die Medikamente Nebenwirkungen, die von Ihnen als Patient als unangenehm empfunden werden. In der Urologie gibt es eine Vielzahl von Naturstoffen, die zur Behandlung mancher urolologischer Erkrankungen völlig ausreichen.

 

Im Arztgespräch, das nach der Sicherung der Diagnose immer stattfindet, kann auch dieser Weg der Behandlung besprochen und dann auch beschritten werden. Leider sind die meisten dieser Medikamente jetzt kostenpflichtig, werden also von Ihrer Krankenver- sicherung nicht bezahlt. Trotzdem sind diese Therapieverfahren effektiv und gut und können Ihre Genesung wesentlich vorantreiben.

 

Ambulantes Operieren

Zum urologischen Fachgebiet gehören Erkrankungen, zu deren Behandlung eine Operationen erforderlich ist. Ein großer Teil dieser Operationen erfolgt in heutiger Zeit ambulant, meist im ambulanten Operations- zentrum des Marienkrankenhauses ( „AOZ“ ).

Dieses Vorgehen hat für Sie als Patienten Vorteile, aber auch Risiken für Sie und für uns. Natürlich ist es schöner, die Nacht vor der Operation aber auch nach der Operation zu Hause verbringen zu können. Schmerzmittelbedarf und Angst sind – das wurde wissenschaftlich nachgewiesen – geringer. Anderer- seits sind Sie bei möglichen Komplikationen weiter von Arzt, Medikament oder Krankenhaus entfernt. Insofern erfordert ambulantes Operieren ein gutes und vertrauensvolles Arzt - Patienten - Verhältnis.

 

Unser Vorgehen ist eigentlich immer gleich und standarisiert:

 

Anläßlich einer ambulanten Vorstellung in der Praxis wird die Diagnose und die Operationsnotwendigkeit festgestellt. Ein erstes ausführliches Aufklärungs- gespräch wird mit Ihnen geführt und ein Op-Termin vereinbart. Falls erforderlich erfolgt eine Blutentnahme, um die für die Operation und Narkose wichtigen Blutwerte zu bestimmen.

 

Wichtig:

 

Falls Ihr Hausarzt in den Wochen vor diesem Termin Blut zur Analyse entnommen hat, bringen Sie diese Werte bitte mit, gleiches gilt für die Medikamente, die Sie täglich einnehmen!

 

Am Tag vor der Operation – montags oder dienstags – kommen sie nachmittags gegen 14.45 Uhr in die Praxis, werden von hier aus mit den erforderlichen Unterlagen zum Narkosearzt ins Marienkrankenhaus zum Prämedikationsgespräch überwiesen und kommen anschließend noch einmal in unsere Praxis, um ein nochmaliges abschließendes Gespräch über die bevorstehende Operation zu führen.

 

In der Regel dürfen Sie noch bis mitternachts vor dem Operationstag essen und trinken. Am Tag der Operation kommen Sie zum vereinbarten Zeitpunkt nüchtern in das „AOZ“ des Marienkrankenhauses.

 

Die Operation erfolgt; danach bleiben Sie noch im Auf- wachraum des AOZ, bis ein stabiler Zustand festgestellt werden kann, kommen dann in eines der Zimmer um sich weiter erholen zu können. Abhängig von Art und Tiefe der Narkose stellt der Narkosearzt die Fähigkeit zur Entlassung fest. Nach Begutachtung des Op-Ergebnisses auch durch den Operateur dürfen Sie nach Hause.

 

Am Tag der Op ist Ihnen das Führen eines Kraftfahrzeuges untersagt. Sie müssen sich also bitte abholen lassen.

 

Der Zeitpunkt der nächsten Konsultation liegt meist am darauf folgenden Tag zwischen 12 und 13 Uhr – er wird Ihnen - bevor Sie nach Hause gehen - mitgeteilt. Seien Sie am Tag der Op zuhause vorsichtig.

 

Meist sind Schmerzmittel nur in geringen Mengen erforderlich. Falls Ihnen außergewöhnliche Dinge auffallen (Blutungen, Schmerzen, Fieber oder ähnliches), wenden Sie sich unter derTelefonnummer 04961/931351 an das AOZ ( das in der Regel bis 18 Uhr besetzt ist) oder an das Marienkrankenhaus, dienstags ist auch bis 18 Uhr Sprechstunde in unserer Praxis.

 

Wenn Sie sich an diese Vorgehensweise halten, werden keine Probleme auftauchen und Sie können sich somit persönlich von den Vorteilen des ambulanten Operierens überzeugen. Falls Sie , aus welchen Gründen auch immer, Bedenken hinsichtlich des ambulanten Operierens haben, bitte sagen Sie es. Natürlich ist es meist auch möglich, dann allerdings nach Absprache mit Ihrer Krankenkasse, Sie belegärztlich stationär zu betreuen.

 

Und vergessen Sie bitte nicht:

 

Für vielfältige, meist „Büro“- Zwecke ist es unbedingt notwendig, dass Sie Ihre Versichertenkarte bei sich haben.

 

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen hierzu haben.

 

Andrologie

Diesem jungen Teilgebiet der Urologie kommt in heutiger Zeit immer mehr Bedeutung zu.

 

Andros (griechisch): der Mann, Männerarzt.

 

Seit Jahren rücken z.B. Potenzstörungen, die mit zu- nehmendem Alter auftreten können, in den Blickpunkt medizinischer Behandlung. In neuester Zeit können des weiteren Behandlungen angeboten werden, welche die Erhaltung männlicher Leistungsfähigkeit und die Verlang- samung von Alterungsprozessen zum Ziel haben. Das Wort hierfür lautet „ageing male“, die ärztliche Kunst um die Alterungsprozesse des männlichen Geschlechts, eben den „alternden Mann“. Dass dieser am besten in den Hand des Urologen aufgehoben ist, versteht sich von selbst.

 

Die praktische und klinische Routine des Urologen, verbunden mit dem durch Fortbildungs- und Kongress- besuche ständig erweiterten Wissen sichert Ihnen auf diesem Gebiet eine hohe Behandlungsqualität.

 

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Potenzschwäche, Lustlosigkeit, Leistungsschwäche, vermehrt Müdigkeit und andere Symptome bei sich spüren, die Sie in Ihrer Lebensqualität beeinflussen.

 

Oft gibt es hierfür nach wenig aufwendiger Diagnostik (körperliche Untersuchung, Laboranalysen) eine speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie.

Andrologische Diagnostik und Therapie gehört bis auf wenige Ausnahmen zu den individuellen Gesundheitsleistungen.

 

Belegabteilung

Durch gute und enge Zusammenarbeit mit dem Marienkrankenhaus können Sie als Patienten unserer Praxis, falls bei Ihnen eine Operation erforderlich ist, hier in Papenburg betreut werden.

 

Die Arzt-Patienten-Beziehung wird nicht unterbrochen, auch im Krankenhaus werden Sie durch den Arzt Ihres Vertrauens be- handelt. Hierbei ist die Nähe der Praxis zum Krankenhaus von großem Vorteil, da die Wege insgesamt sehr kurz sind.

Die Diagnostik, Operationsvorbereitung, -aufklärung, -durchführung und -nachsorge liegen in meiner Hand. Doppeluntersuchungen entfallen und der stationäre Aufenthalt kann in Absprache mit Ihnen so kurz wie möglich gehalten werden.

 

Falls bei Ihnen eine stationäre Behandlung erforderlich ist, werden wir dies genau mit Ihnen besprechen. Eine besondere Rolle im Rahmen der ärztlichen Behandlung von Krankheiten spielt die stationäre Patientenbetreuung. Das Auftreten eines Notfalls, die Durchführung größerer Operationen bedürfen besonderer ärztlicher Aufmerksamkeit. Für spezielle Operationen wird - nachdem die Diagnostik eine Op-Notwendigkeit ergeben hat - eine ausführliche Besprechung über Notwendigkeit (Indikation), Durch- führung und Nachbehandlung erfolgen. Einen Termin vereinbaren wir, wobei Ihre Wünsche ebenso Berücksichtigung finden wie medizinische Notwendigkeiten.

 

Oft kann die Operationsvorbereitung ambulant erfolgen. (siehe unter ambulante Operationen). Bei manchen Eingriffen oder Vorerkrankungsrisiken ist die Aufnahme am Tage vor der Op erforderlich. An diesem Tag erfolgen Voruntersuchungen, (z.B. Laborwerte, EKG, Lungenaufnahme ) und die Narkosearztvisite.

 

Auch hier werden sie am Tag der Operation postoperativ in einem Aufwachraum intensiv betreut und kommen danach wieder auf Ihre Station.

Meist sind Wunddrainagen bei offenen Operationen vorhanden oder Katheter und Spülungen bei endoskopischen Operationen, die einen stationären Aufenthalt erforderlich machen. Tägliche Visiten, meist auch 2x am Tag, erfolgen.

 

Sobald wie möglich werden Sie dann aus der stationären Behandlung in die weitere ambulante Betreuung, die natürlich hier bei uns in der Praxis erfolgt, entlassen. Hierbei wie auch bei allen anderen Behandlungen gilt:

 

Ihre Versichertenkarte sollten Sie bitte unbedingt bei sich haben, sie ist für viele Vorgänge oder Büroarbeiten nötig.

 

Noch etwas:

 

Falls Sie eine privatärztliche Behandlung oder privatärztliche Zusatzversicherung im Krankenhaus haben teilt sich dies meist in zwei Teile:

Dies müssen Sie bitte mit der zentralen Patientenaufnahme des Krankenhauses klären - wobei wir Ihnen natürlich gern behilflich sind.

Dies müssten Sie uns bitte in der Praxis mitteilen, da dann die Abrechnung Ihrer stationären Behandlung nach der privatärztlichen Gebührenordnung erfolgt. Sie bekommen dann eine Rechnung von uns, die Sie zu begleichen haben und die Ihnen Ihre Krankenversicherung ganz oder teilweise erstattet.

 

Hier wie bei allen anderen Abläufen, die uns oder unsere Praxis betreffen bitten wir nochmals darum:

 

Falls Sie Fragen, Probleme oder Anregungen haben, sprechen Sie uns gern an. Es nützt Ihnen und es hilft uns, Ihre und die Betreuung anderer Patienten ständig zu verbessern.

 

Diagnostik

Ein wesentlicher Teil unserer Tätigkeit erfolgt auf diagnostischem Gebiet: Symptome / Urin- und Laborbefunde müssen fachärztlich abgeklärt werden, um Ursachen auf urologischem Gebiet nachzuweisen, zu behandeln) oder sicher auszuschließen.

 

Hierzu stehen uns

zur Verfügung.

 

Alle Maßnahmen, die zur Diagnostik Ihrer Erkrankung notwendig sind, werden mit Ihnen besprochen. Sollten Sie mit der Durchführung einer Untersuchung Probleme haben, sagen Sie es bitte. Es ist besser, sich in einem persönlichen Gespräch darüber auszutauschen, als daß Sie einen vereinbarten Termin deswegen nicht wahrnehmen.

 

Und sollte eine unangenehme Untersuchung dabei sein:

 

Auch eine medikamentöse Beruhigung ist, falls erforderlich, ohne Probleme möglich. Besonders hingewiesen sei hier auch an die Urinuntersuchung die meist eine zentrale Stelle bei der Beurteilung Ihrer Erkrankung inne hat.

 

Endoskopie

„endo“: hinein, „skopein“: sehen/schauen.

 

Die Endoskopie ist eine urologische Erfindung. Schon im 19. Jahrhundert wurden die ersten Blasenspiegelungen durchgeführt. Heute umfasst die urologische Endoskopie mehr als die Blasen- und Harnröhrenspiegelung als wichtige diagnostische Maßnahme bei Funktionsstörungen, Entzündungen etc.

 

Auch aus der Therapie - z.B. von Harnröhrenverengungen, Prostatavergrößerung, Blasen- und Prostatatumoren sowie der Steinerkrankung, sogar im Harnleiter - ist die Endoskopie nicht mehr wegzudenken.

 

In jedem Fall werden Sie über die diagnostische oder therapeutische Maßnahme ausführlich aufgeklärt.

 

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, sprechen Sie uns bitte an.

 

Enuresis

Enuresis („Einnässen“) des Kindes, ein für das betroffene Kind und die gesamte Familie sicherlich sehr unangenehmes Problem.

 

Man unterscheidet organisch bedingte Formen der Enuresis von nicht organisch bedingten Formen. In vielen Fällen kann dem Kind (und damit auch der ganzen Familie) geholfen werden, Trockenheit tags aber auch nachts bleibend zu erreichen.

 

Kaum eine Erkrankung ist individueller als das Einnässen. Deswegen ist die erste Grundlage für die Betreuung Geduld und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Dreieck Eltern-Kind-behandelnder Arzt.

 

Was erwartet Sie und Ihr Kind:

Anhand dieser Untersuchungen, die insgesamt weder schmerzhaft noch schwierig sind, kann die Form des Einnässens am besten eingeordnet werden und eine Therapie begonnen werden.

 

Nochmals wichtig für den Erfolg gerade dieser Erkrankung ist die absolut vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Sprechen Sie jegliche Fragen, Anregungen und Probleme an.

 

Harninkontinenz

Mit dem Begriff Harninkontinenz werden Erkrankungen zusammengefasst, die eine verminderte Kontrolle der Blasenfüllung- oder Entleerung beinhalten. Es werden drei Formen der Harninkontinenz unterschieden:

  1. Streßinkontinenz,
  2. Dranginkontinenz sowie
  3. neurogene Inkontinenz.

Die Behandlung dieser drei Formen ist ebenso unterschiedlich wie es das Er- scheinungsbild der Symptome seien kann.

 

Wichtig ist im Hinblick auf eine erfolgreiche Therapie die exakte Diagnosefindung.

 

Diese liegt in der Hand des Urologen und beinhaltet neben der Erhebung der Vorgeschichte, den Urinbefunden und der körperlichen Untersuchung zumeist auch eine Blasenfunktionsuntersuchung - die sogenannte Urodynamik-, die in unserer Praxis durchgeführt wird.

Hierbei wir die Blase kontinuierlich mit körperwarmer steriler Flüssigkeit gefüllt und während dessen die Druckverhältnisse im Bauchraum und in der Blase gemessen. Anhand der Resultate dieser Untersuchung kann eine exakte Diagnose gestellt werden.

 

Auf der Grundlage dieser Untersuchung wird eine für sie maßgeschneiderte Behandlung ausgewählt. Dies ist auch möglich, da uns eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der gynäkologischen Abteilung des Marienkrankenhauses verbindet. So können wir Ihnen hier sicher ein Maximum an Betreuungsqualität anbieten.

 

Impotenz

"Potenz" Macht, Gewalt, Fähigkeit, durch die Vorsilbe Im- in das Gegenteil verkehrt: Vielleicht wirklich am besten mit "Ohnmacht" zu übersetzen.

 

Hierbei handelt es sich zum einen um die "Unfähigkeit" des Mannes, Kinder zu zeugen, zum anderen um die "Unfähigkeit" des Mannes ein für den Partner befriedigenden Geschlechtsakt zu ermöglichen.

 

Beides sind Dinge, die eine einfühlsame und fachliche Betreuung des Betroffenen ggf. seiner Partnerin erfordern. Scheuen Sie sich nicht, auch als Patient/in, auch anlässlich eines einen anderen Termins, uns auf derartige Dinge anzusprechen.

 

In heutiger Zeit steht Ihnen und auch Ihrer Partnerin eine große Auswahl an Therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung, um dieses Problem anzugehen. Sowohl die Behandlung der Zeugungsfähigkeit, wie auch die Behandlung der erektilen Dysfunktion wurden nach dem Willen deutscher Gesundheitspolitiker weitgehend aus dem Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung heraus gelöst. Insofern handelt es sich bei einem großen Teil der diesbezüglichen Untersuchungen und Behandlungen um eine sogenannte "individuelle Gesundheitsleistung".

 

Wir werden Sie im einzelnen über das Vorgehen informieren, ggf. einen Kosten- voranschlag erstellen. Sprechen Sie uns gern an.

 

Kinderurologie

Die Kinderurologie ist ein großes, anspruchsvolles und vielfältiges Teilgebiet der Urologie. Sie reicht von der Behandlung von Fehlbildungen über Infektionen bis hin zu Funktionsstörungen.

Fehlbildungen

Vorhautverengung und/oder Leistenhoden sind die häufigsten angeborenene Veränderungen beim Jungen. Die Vorhautverengung braucht, falls keine Entzündungen den Befund komplizieren, nicht vor dem dritten Lebensjahr operiert zu werden (diese Operation ist übrigens eine typische ambulante Operation).

 

Unbehandelte Leistenhoden führen mit Sicherheit zur Unfruchtbarkeit im Mannesalter und müssen demzufolge immer und rechtzeitig operiert werden.

 

Es gibt eine Vielzahl weiterer körperlicher Fehlbildungen, die das urologische Fachgebiet betreffen, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen werden soll. Auch diese werden in meiner Praxis beziehungsweise der Belegabteilung behandelt. An dieser Stelle soll allerdings wegen ihrer Komplexität nicht näher darauf eingegangen werden.

 

Wenn Sie Fragen haben, nutzen Sie den Punkt Kontakt und schreiben Sie eine E-mail oder machen Sie bitte einen Termin mit uns aus.

 

Harnwegsentzündungen gibt es auch im Kindesalter. Durch die mikrobiologische Urinuntersuchung, die in unserer Praxis durchgeführt wird, sind sie gezielt ("testgerecht"), schnell und effektiv zu behandeln. Gleichzeitig sind auf diese Weise Infektionen von Funktionsstörungen des Harntraktes ( die eine ähnliche Symptomatik aufweisen können ) abzugrenzen.

 

Enuresis - das unwillkürliche Einnässen, aber auch häufiges Wasserlassen am Tag sind Beispiele von Funktionsstörungen, die sich natürlich auch bei Kindern und Heranwachsenden herausbilden können. Untersuchungs- verfahren hierfür sind meist nicht invasiv. Nur in seltenen Fällen sind Röntgenuntersuchungen oder eine Blasen- spiegelung ( die dann natürlich meist in Narkose ausgeführt wird ) notwendig.

 

Lifestyle

In unserer Zeit gibt es die berechtigte Tendenz, seine Lebensqualität ständig und nachhaltig zu verbessern.

 

Das Wohlbefinden soll verbessert werden, Alterungsprozesse sollen gestoppt oder verlangsamt werden, das Körpergefühl soll verbessert werden, die Eigenwahrnehmung soll so positiv wie nur möglich sein.

 

Dies und mehr wird unter dem Begriff "Lifestylemedizin" zusammengefasst.

 

Auf diesem Gebiet ist der Urologe der medizinische Partner des Mannes, der ihn mit vielfältigen Diagnostik- und Behandlungsangeboten unterstützen kann. Vieles ist auf diesem Gebiet möglich und machbar. Der Hormonmangel des älteren Mannes kann ausgeglichen werden. Potenzstörungen sind heute zumeist einer Behandlung zugänglich. Körperbild und Körperwahrnehmung können verbessert werden.

 

Falls wir mit dem Aufführen dieser Themen einen Wunsch bei Ihnen geweckt haben, bitte sprechen Sie uns an.

 

In unseren Privat- und Spezialsprechstunden können wir gern derartige Themen besprechen und mit Ihnen gemeinsam einen speziell auf Sie zugeschnittenen Diagnostik- und Behandlungsplan erstellen und auch realisieren.

 

Im übrigen - in diesem Themen ist der Urologe nicht nur Partner des Mannes.

 

Psychosomatik

Nicht alle Beschwerden, die auf den Harntrakt hinweisen, sind organisch bedingt.

Enuresisprobleme des Kindes (Einnässen bei Tag und / oder Nacht) sind zum Beispiel nicht immer auf die Blase zurückzuführen. Auch bei Erwachsenen gibt es ähnlich gelagerte Probleme. Noch offensichtlicher wird ein derartiges Problem bei Funktionsstörungen des Mannes ("Impotenz").

 

Lassen Sie uns offen und unvoreingenommen unsere Gedanken darüber austauschen: Nebenwirkungsreiche und ineffektive Medikamentöse Behandlungen können so vermieden werden.

 

Steinerkrankungen

Ca. 1 bis 2 % der Bevölkerung leiden an urologischen Steinerkrankungen. Sie gehören zu den schmerz- haftesten Erkrankungen, die man kennt.

 

Scheuen Sie sich nicht, wenn Sie wissen, daß Sie an einer Steinerkrankung leiden oder den Verdacht haben, "Nierenkoliken" zu haben, sich direkt in der Praxis zu melden.

 

In Zeiten außerhalb der Sprechstunde ist über die Zentrale des Marienkrankenhauses (04961/930) ein 24-Stunden-Bereitschaftsdíenst zu erreichen, so daß eine schnelle Hilfe gewährleistet ist.

 

Viele Harnsteine gehen spontan ab.

 

In speziellen Fällen stehen in der Belegabteilung des Marienkrankenhauses eine Anzahl instrumentell-operativer Methoden, wie z.B. eine Harnleiterspiegelung, zur Verfügung, die Sie von "ihrem Stein" befreien können. Die Eingrife im Harntrakt werden größtenteils in Narkose ausgeführt, so daß meist ein kurzer stationärer Aufenthalt (in der Regel 2 bis 3 Tage) erforderlich ist.

 

Für die ESWL (Steinzertrümmerung von außen) besteht gegenwärtig eine gute Zusammenarbeit mit dem Borromäus-Hospital in Leer, da das Vorhalten eines solch teuren Gerätes in unserer Belegabteilung zum gegenwärtigen Zeitpunkt und unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich ist.

 

Falls "Ihr" Stein dann "geboren" ist, muß er einer Steinanalyse zugeführt werden. Bitte bewahren Sie ihn in einem trockenen Gefäß auf und bringen SIe ihn zur nächsten Konsultation mit.

 

Die Steinanalyse ist ein zentraler Punkt, um dann in einem weiteren Gespräch die Vorbeugung einer erneuten Steinbildung zu erörtern oder eine medikamentöse Prophylaxe zu beginnen.

 

Sterilisation des Mannes

Die Sterilisation des Mannes ist eine vergleichsweise kleine Operation, die unter dem Begriff "abgeschlossene Familienplanung" durchgeführt wird.

 

Im Vergleich zur Sterilisationsoperation der Frau ist sie kleiner, erfordert keine Narkose, ist effektiver und kostengünstiger.

In örtlicher Betäubung werden beide Samenleiter durchtrennt und unterbunden, um eine sichere und bleibende Zeugungsunfähigkeit zu erzielen. Zusätzlich zur örtlichen Betäubung werden ein Schlaf- und ein Schmerzmedikament mittels Infusion und Injektion verabreicht.

 

Die Sterilisation des Mannes ist die erwiesenermaßen sicherste Methode der Familienplanung mit dem geringsten Aufwand für beide Partner. Sie wird in unserer Praxis anbulant (meist am Freitagnachmittag) durchgeführt.

 

Nach der neuesten Gesetzgebung ist die Sterilisation des Mannes keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (Kassenleistung).

Über Voruntersuchungen, Operation und Nachbetreuung wird Ihnen eine Rechnung ausgestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich derzeit auf rund 350 Euro.

 

Sprechen Sie uns an.

 

Tumoren

Dies sind auf urologischem Gebiet 5 spezielle Tumorerkrankungen:

In unserer Praxis und Belegabteilung werden alle urologischen Tumorerkrankungen behandelt und nachgesorgt.

 

In Zusammenarbeit mit dem regionalen Tumornachsorgezentrum Weser-Ems in Oldenburg sind spezielle Therapie- und Nachsorgerichtlinien erarbeitet worden, die Maßstab unserer Behandlung sind. Andererseits haben gerade Tumorerkrankungen einen individuellen Verlauf, so dass insbesondere hier ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis wichtig ist. Gespräche mit dem behandelnden Arzt können meist helfen, Ängste hinsichtlich der Erkrankung zu beseitigen.

 

Urinuntersuchung

Die Urinuntersuchung ist ein wichtiger Schritt zu Ihrer Diagnose.

 

Deswegen ist beim Abgeben der Urinprobe folgendes zu beachten:

Falls Ihnen am Tag der Konsultation das Urinabgeben nicht möglich sein sollte, sprechen Sie uns deswegen an. Wir können Ihnen dann gern ein Gefäß mit nach Hause geben, daß sie gesondert abgeben können.

 

Eine Urinuntersuchung in unserer Praxis umfasst drei bis vier Teile:

  1. eine orientierende Teststreifenuntersuchungen, die besondere chemische Bestandteile des Urins analysiert (z.B. Zucker im Harn - Stichwort Diabetes).
  2. eine Urinmikroskopie, die Zellen im Urin zeigt oder corpuskuläre Bestandteile wie Kristalle oder "Zylinder".
  3. eine mikrobiologische Analyse (Prüfung auf Hemm- stoffe im Urin, Bakterienisolierung, -identifizierung und -resistenztestung).
  4. (fakultativ) bei bestimmten Krankheitsbildern die Untersuchung des Urins auf das Vorhandensein von Tumorzellen (Urinzytologie).
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Die Berufsordnung

der Ärztekammer Niedersachsen mit Stand 01.02.2005: Link / .pdf Dokument

 

Die Musterberufsordnung

der Bundesärztekammer mit Stand 2004: Link / .pdf Dokument

 

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